Ballwahl – Der erste eigene Bowlingball

Wen du regelmäßig Bowling spielst, denkst du früher oder später an den Kauf des eigenen Bowlingballs. Angesichts der vielen hundert Bälle auf dem Markt, ist man schnell verwirrt und kann sich nicht entscheiden. Dabei ist das garnicht so schwer.
Eines vorweg: die Dinger sind alle rund und du musst Sie in die richtige Richtung werfen. Also such dir ruhig einen Schönen aus.

Die erste wichtige Frage, die du dir beantworten musst, ist ob du lieber geradeaus werfen möchtest oder lernen willst mit einem Bogen zu werfen.

I – Der typische Bowler dem ein einfacher Polyesterball zum geradeaus werfen reicht, spielt bis zu einmal im Monat mit Freunden oder Bekannten. Er erzielt im Durchschnitt bis zu 150 Pins pro Spiel, aber eigentlich ist das Ergebnis nicht entscheidend. Seine Ambitionen beschränken sich vielmehr darauf, hin und wieder mit Gleichgesinnten eine ruhige Kugel zu schieben. Wichtig ist ihm, dass er nicht jedes mal erst lange nach einer halbwegs passenden Kugel suchen muss, sondern nur in seine Tasche greifen braucht und dort direkt einen Ball zur Hand hat, bei dem die Löcher passen und das Gewicht stimmt.

II – Wer lernen möchte mit einem Bogen auf die Pins zu zielen greift zu einem Reaktivball. Der zumindest etwas technisch ambitionierte Bowling-Einsteiger erzielt im Durchschnitt mindestens 120 Pins pro Spiel und hat das bewusste Ziel sein Ergebnis zu verbessern. Er spielt regelmäßig einmal die Woche. Ihm macht Bowling soviel Spass, dass es ein festes Ritual in der Freizeitplanung geworden ist.

Findest du dich in der ersten Charakterisierung wieder kannst du dich bei der Ballwahl rein auf die Optik beschränken. Polyesterbälle, völlig egal welcher Hersteller, erfüllen alle die gleichen Kriterien. Es gibt zwar leichte Unterschiede bei der Qualität, allerdings sind diese zwischen den Herstellern eher marginal und bringen letztenendes nur bedeutungslose Vor- und Nachteile mit sich. Ein normaler ein-/zwei-/dreifarbiger Polyesterball kostet knapp 100 € inkl. individuell angefertigter Bohrung. Bälle mit aussergewöhnlichem Design, wie z.B. mit Motiven bedruckte oder transparente mit einem Modell im Inneren kosten bis zu 150 €. Wichtig ist nur, dass er dir gefällt!

Reaktivbälle, die für Einsteiger geeignet sind, kosten ca. 150 € inkl. Bohrung. Auch hier genügt es sich neben der grundsätzliches Eigenschaft eines griffigen Reaktivballes auf die Optik als Auswahlkriterium zu beschränken. Zwischen den Herstellern gibt es naturgemäß Unterschiede bei der Reibungsstärke der Oberfläche. Diese sind allerdings eher marginal und nicht entscheidend um damit erfolgreich Bowling zu spielen. Wichtiger ist, dass man sich damit Wohl fühlt und die gebohrten Löcher so gut passen, dass man eine gute Kontrolle über den Ball hat und sich darauf konzentrieren kann an seiner eigenen Technik/Bewegung zu arbeiten.

Um nochmal auf das Wesentliche eines Bowlingballes hinzuweisen: die Dinger sind alle rund und du musst sie in die richtige Richtung werfen …