Bowling – ein Sport?

Bowling mag in den Augen mancher kein Sport sein. Wenn man mit Sport eine Disziplin meint, die den Körper trainiert, Leistungsstärker und gesünder macht, mag diese Einschätzung auch nicht zu weit von der Realität entfernt sein.
Sprechen wir allerdings von einer Disziplin, die im Wettkampf dem Körper absolute Höchstleistung abverlangt, dann ist Bowling der Sport überhaupt. Neben der rein körperlichen Herausforderung ein 7 Kilo Gewicht mit um die 25 km/h hunderte Male auf eine Entfernung von über 18 m in ein nur 3 1/2 cm kleines Ziel zu bringen, kommt noch die Besonderheit der geistigen Herausforderung dazu: mit Bogen fallen die Pins besser, der ist allerdings neben anderen von einem Hauptfaktor abhängig, den man nicht direkt sehen kann – dem Ölfilm auf der Bahn. Und der verändert sich auch noch durch jeden einzelnen Wurf … also stets konzentriert beobachten, berechnen und ausführen …

Bowling ist für den menschlichen Körper die pure Belastung. Die ständige einseitige, diagonal durch den Körper laufende Spannung vom Standbein zum Wurfarm macht es erforderlich, dass der angagierte Bowler sein Körper durch gezieltes Training auf die Belastung vorbereitet. Typische, sehr effektive Methoden sind Schwimmen und Laufen, da dort die Symmetrie der Muskulatur und die Ausdauer trainiert wird. Körperliche Fitness ist absolut unabdingbar um dauerhaft konkurrenzfähig zu sein.